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Grayling präsentiert den European Communication Monitor 2011: Weltweit umfangreichste Studie zu Public Relations und Kommunikationsmanagement

publiziert 01.07.2011

Brüssel/Frankfurt, 1. Juli 2011 – Die aktuelle Ausgabe des European Communication Monitor zeigt, dass die Mehrzahl der Kommunikationsprofis Verantwortung für ein ausgesprochen breites operatives, themenbezogenes und strategisches Spektrum trägt – und zumeist direkten Zugang zur Top Management-Ebene der Unternehmen hat. Grayling ist offizieller Partner und Förderer der weltweit umfassendsten Studie im Bereich Public Relations und Kommunikationsmanagement, an der insgesamt 2.209 PR-Berater auf Senior-Ebene aus 43 Ländern teilgenommen haben. 

Die jährliche Erhebung wird von profilierten Professoren renommierter Universitäten in elf Ländern unter der Leitung von Dr. Ansgar Zerfass durchgeführt. Unterstützt wird die Forschungsgruppe dabei von Grayling, der weltweit zweitgrößten unabhängigen Public Relations-Agentur.

Zentrale Ergebnisse aus der diesjährigen Studie:  

  • Einfluss der PR nimmt zu: Strategische Kommunikation wird immer wichtiger in Europa. In drei von vier Unternehmen nimmt die Führungsebene die Kommunikationsberatung sehr ernst und bezieht sie in ihre strategische Planung aktiv mit ein. Kommunikationsverantwortliche haben einen direkten Kontakt zum Top-Management, 18 Prozent sind selbst Mitglieder des Boards, 60 Prozent berichten direkt an den CEO. Jedoch wirkt sich diese hierarchische Position nicht notwendigerweise auf andere Bereiche im Unternehmen aus: Die Zusammenarbeit mit den jeweiligen Abteilungen für interne Strategie ist eher schwach ausgeprägt. Zudem glaubt mit 48 Prozent der Befragten nur eine Minderheit, dass die PR-Abteilung finanziell messbaren oder auch immateriellen Zugewinn für das Unternehmen generiert. Dennoch hat die PR inzwischen ein Aufgabengebiet, das weit über die klassische Medienarbeit hinausgeht. In acht von zehn Organisationen kommuniziert die PR-Abteilung mit einem breiten Spektrum an Stakeholdern, darunter auch Verbraucher, Mitarbeiter, Investoren und Politiker. 

  • Strategische Herausforderungen: Digitalisierung, Businessorientierung, Sustainability & CSR, Transparenz, Vertrauen. Künftig wird die PR-Arbeit hauptsächlich von folgenden Themenfeldern dominiert: An erster Stelle steht weiterhin die gezielte und systematische Nutzung von Online und Social Media (55 Prozent Zustimmung). Danach folgt die unmittelbare strategische Verbindung von Kommunikationsarbeit mit den Unternehmenszielen (44 Prozent Zustimmung). Sustainability & CSR, Transparenz und Dialogorientierung sowie der Aufbau und die Sicherung von Vertrauen sind weitere Schwerpunkte. 
  • Corporate Communications und Online-Instrumente sind am wichtigsten: Corporate Communications bleibt die wichtigste PR-Disziplin in den Unternehmen, noch vor dem Marketing und der Verbraucherkommunikation. Im Hinblick auf die genutzten Kommunikationskanäle gewinnt Online im Media Mix zunehmend an Bedeutung. Jedoch zeigt die Erfahrung, dass ausgerechnet die Kommunikationsprofis dazu neigen, die Entwicklung bei PR-Disziplinen und vor allem beim Online-Kanal zu überschätzen. 
  • Auf Social Media Governance und -Kompetenz kommt es an: Social Media sind auf dem Vormarsch – die entsprechenden Management- und Governance-Strukturen hingegen halten mit der Entwicklung nicht Schritt. In nur vier von zehn Kommunikationsabteilungen gibt es Social Media Guidelines und nur jedes dritte Unternehmen verfügt über Instrumente zum Monitoring des Social Web. Darüber hinaus weist auch das Know-how vieler Betroffener über die Initiierung webbasierter Dialogmaßnahmen sowie die Kenntnis der gesetzlichen Rahmenbedingungen für Social Media erhebliche Optimierungspotenziale auf. 
  • Verbindung von traditionellen und neuen Medien wird Schlüsselqualifikation Nr.1: Die fünf Qualifikationen, die künftig am wichtigsten sein werden, sind nach Einschätzung der Studienteilnehmer die Verbindung von traditionellen und neuen Medien (83 Prozent Zustimmung), das Relationship Building (82 Prozent Zustimmung) und der Umgang mit Kommunikationstechnologien (80 Prozent Zustimmung), gefolgt von praxisorientierten Fähigkeiten wie öffentliches Sprechen und Präsentieren (79 Prozent Zustimmung) sowie Coaching (75 Prozent Zustimmung). Ein direkter Abgleich mit den zurzeit tatsächlich angebotenen Trainingsprogrammen für PR-Verantwortliche zeigt indes eine große Lücke zwischen dem faktischen Bedarf und dem Ist-Zustand. 
  • PR – ein vorbelasteter Begriff: Immerhin 42 Prozent der Studienteilnehmer glauben, dass die Bezeichnung PR bzw. Public Relations ein Negativimage hat. Die Gründe dafür vermutet etwa die Hälfte der Befragten auch und vor allem in der Berichterstattung der Massenmedien. Als Konsequenz daraus würden viele Studienteilnehmer die Verwendung anderer Termini wie ‘Corporate Communications’ (68 Prozent Zustimmung), ‘Strategische Kommunikation’ (61 Prozent Zustimmung) oder ‘Communication Management’ (56 Prozent Zustimmung) begrüßen. 

Hanning Kempe, CEO Grayling Deutschland und Schweiz: „Kommunikation und PR werden für den Erfolg von Unternehmen immer bedeutender. Für uns bei Grayling ist es daher wichtig, Trends und Veränderungen frühzeitg zu erkennen, um so unser Service- und Beratungsangebot ständig optimieren zu können. Der European Commuication Monitor ist dabei ein wesentliches Barometer der gesamten Industrie.“

Die kostenlose PDF-Version des 139-seitigen Reports ist unter der Adresse http://www.graylingcontent.com/wp-content/uploads/2011/06/ECM2011-Results-ChartVersion.pdf abrufbar. 

 

Für Rückfragen:

Dr. Stefan Kombüchen, Grayling Deutschland GmbH, 0211-9648512

stefan.kombuechen@grayling.com

 

Über European Communication Monitor 

European Communication Monitor ist eine Studie, die jährlich von der European Public Relations Education and Research Association (EUPRERA) und der European Association of Communication Directors (EACD) durchgeführt wird. Mit 2.209 Teilnehmern aus 43 Ländern ist dies die umfassendste Studien im Bereich Public Relations und Kommunikationsmanagement weltweit. 2011 wurde die Studie von einer Gruppe von Professoren von Universitäten aus elf Ländern unter der Leitung von Ansgar Zerfaß, Professor für Kommunikationsmanagement in Politik und Wirtschaft an der Universität Leipzig, mit finanzieller Unterstützung von Grayling durchgeführt. 

 

Alle Analysen und Tabellen zur ECM Studie sind unter http://www.communicationmonitor.eu abrufbar.

 

Über Grayling

Die Grayling Deutschland GmbH ist eine Full-Service-PR-Agentur mit einer Tradition von 25 Jahren auf dem deutschen Agenturmarkt. 70 Mitarbeiter arbeiten an den Standorten in Berlin, Düsseldorf, Frankfurt und Hamburg. Weltweit ist Grayling die zweitgrößte unabhängige PR-Agentur und beschäftigt in 40 Ländern 900 Mitarbeiter. www.grayling.de

 

 

 


Pressekontakt:

Dr. Stefan Kombüchen

+49 (0)211 96 48 5 12

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